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2002- 2003, Wandmalereien im Junker Jonas- Schlössle, Markt Götzis/ Vorarlberg (Austria)

Mitarbeit an der Restaurierung der historischen Raumausstattung des um 1584 erbauten Schlosses. Das Ziel war der Erhalt der Einmaligkeit der geschlossenen historischen Substanz mit architektonischen Details wie Wand- und Deckentäfelungen und dekorative Malerei.

Die Restaurierung der um 1584 entstandenen freskal gebunden Kalkmalerei mit Secco- Anteilen im Raum 1, 1. OG erfolgte in mehreren Schritten: Sichern der Malschicht mit Kalkmörtel, Freilegen und Reinigen der Malerei, Verschließen der Risse, Malschichtfestigung, Reinigung vergilbter/ verrußter Bereiche der Malerei mit Ammonium- Kompressen, Retusche.

Abb.1: Juncker Jonas- Schlössle Götzis, Zustand vor der Restaurierung, Fassadenputz von 1984 ist abgewittert

Juncker Jonas- Schlössle, 1. OG, Raum 1, Westwand, Jagdfries nach Freilegung und Reinigung

 

Restaurieren der auf etwa Anfang 17.Jh. datierten Malerei des Festsaales in Raum 1, 2. OG.

Freilegung mit partieller Festigung der floralen Malerei, Putzsicherung.

Die Teilnahme an den Arbeiten erfolgte im Rahmen des studienbegleitenden Praxissemesters bei Dipl. Rest. Mag. C. Tinzl, Linke Glanzeile 9a, 5020 Salzburg, Austria.

Juncker Jonas- Schlössle, 2.OG, Raum 1, Festsaal, Südwand, Zustand nach der Freilegung, dekorative Malerei mit Girlanden, Medaillons, Putti, Quasten mit Schleifen

2. OG, Raum 1, Rollwerk- Ornamente um das Fenster mit Meise

2. OG, Raum 1, Westwand, Ornamente um das Fenster mit Lilien in Vase

 

 

2002, Güldenkammer, Rathaus, Bremen

Recherchen zur Geschichte und Restaurierung der Güldenkammer und Untersuchung der Ausgestaltung durch Heinrich Vogeler 1903- 05.

 

Die Untersuchung erfolgte im Rahmen einer studienbezogenen Facharbeit in Kunstgeschichte an der HAWK Hildesheim (FH- HHG). Thema: Die Güldenkammer in der oberen Rathaushalle des Rathauses zu Bremen. Die Arbeiten von Heinrich Vogeler, die Umgestaltung der Güldenkammer und deren Restaurierung in den 60er und 80er Jahren des 20. Jh.

Publiziert in: Mittelalterliche Rathäuser in Niedersachsen und Bremen, hrsg. Ursula Schädler- Saub und Angela Weyer, Schriften des Hornemann Instituts, Band 6, 2003.

 

Bremen, Rathaus, oberes und unteres Gemach der Güldenkammer von außen

Bremen, Rathaus, Unteres Gemach der Güldenkammer nach Osten, Teilansicht

Bremen, Rathaus, Güldenkammer, nach Osten, (Aufnahme 1900- 10, preußische Messbildanstalt)

 

Bremen, Rathaus, Güldenkammer, Teilansicht

Güldenkammer, Detail Muster aus der Ledertapete

Güldenkammer, Entwurf Heinrich Vogelers zu Intarsien der Türfüllung.

 

 

2002, Gerichtslaube von 1330, Rathaus, Lüneburg (Niedersachsen)

Untersuchung der Ausmalung nach Maler Marten Jaster (1529), Neufassung durch Maler und Restaurator Christian Buhmann 1961 im alten Rathaus Lüneburg.

 

 

Lüneburg, Rathaus, Gerichtslaube, Ansicht der nördlichen Seite 

Gerichtslaube, Detail der Malerei

 

 

Befundsicherung und Vorschläge zu konservatorischen Maßnahmen an den Wandflächen der Vorhalle und Südwand der um 1330 entstandenen Gerichtslaube.

Ziel dieser Arbeit war die restauratorische Untersuchung und Dokumentation (Kartierung, Beschreibung, fotografische Dokumentation) des vorliegenden Bestandes an historischer Substanz mit seinen Veränderungen unter Berücksichtigung der Erhaltungsgeschichte.

 

Durch Auswertung von Proben, Kartierung des Zustandes, fotografische Dokumentation, verschiedene bauphysikalische Messungen, orientierende naturwissenschaftliche Untersuchungen sowie Therapieproben sollte eine Grundlage zur Formulierung von Maßnahmenvorschlägen für eine mögliche Konservierung geschaffen werden.

Die naturwissenschaftlichen Untersuchungen wurden in Kooperation  mit dem Zentrum für Materialkunde in Hannover und der Universität Oldenburg durchgeführt.

Die Untersuchung erfolgte im Rahmen einer studienbezogenen Facharbeit der HAWK Hildesheim.

 

Gerichtslaube, Südwand, spannungsreiche Malschicht vor Notsicherung mit Cellulosederivaten

Gerichtslaube, Südwand, Detail der Malerei nach Reinigung