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2003, Die Entstehung eines Freskos, Rathaus, Hildesheim

Der Historien- und Monumentalmaler Hermann Prell gestaltete 1885/ 92 den Hildesheimer Rathaussaal mit sechs Fresken (Szenen aus der Geschichte Hildesheims). Teile des Rathauses, sowie der Saal mit den Fresken wurden 1945 zerstört.

Nach einer Farbstudie von Hermann Prell wurde der historische Aufbau eines Freskos (arricio, Sinopie mittels Lochpause, intonaco, Skizze, Freskomalerei) demonstriert und dokumentiert.

Die DVD „Entstehung eines Freskos“ entstand i.A. von Dr. Angela Weyer, Hornemann- Institut, Zentrum zur Erhaltung des Weltkulturerbes, 2003 in Zusammenarbeit mit Studenten der FH- Hildesheim Studiengang Restaurierung unter der Leitung von Werkstattleiter Wolfgang Kunzmann.

 

Entstehung eines Freskos, Unterputz

Entstehung eines Freskos, Zwischenschritt Sinopie

Entstehung eines Freskos, Feinputzschicht

 

 

Entstehung eines Freskos, Auftrag der gelösten Pigmente auf den feuchten Putz

Entstehung eines Freskos, Präsentation nach Fertigstellung

 

 

 

2003, Schillat- Höhle, Steinbruch Langenfeld, Süntel, Hessisch Oldendorf (Niedersachsen)

Ausmalung des Eingangsbereichs und -tunnels der Schillat- Höhle mit Kopien der prähistorischen Wandmalereien aus Frankreich (Lascaux, Chauvet) und Nordspanien (Altamira) mit Hilfe traditioneller Techniken. 1992 wurde die Höhle bei Sprengarbeiten von Brepohl entdeckt und nach Bodo Schillat (Entdecker der Riesenberghöhle) benannt.

Die Kalkfarben (Rot und Schwarz) wurden selbst hergestellt. Die Pigmente stammen aus zwei Gesteinsschichten des über der Höhle liegenden Kalksteinbruchs.

Meine Teilnahme an der Neugestaltung erfolgte mit vier weiteren Studierenden der FH, Fachbereich Konservierung/ Restaurierung unter der Leitung von Werkstattleiter Wolfgang Kunzmann.

 

Hessisch Oldendorf, Süntel/ Niedersachsen, Schillat- Höhle, Ansicht des Eingangstunnels während der Neuausmalung

Schillat- Höhle, Detail Stier

 

Schillat- Höhle, Tierdarstellungen Details

 

 

 

 

2002- 2004, Romanischer Kreuzgang aus dem 13. Jh., westlicher Flügel, St. Michaelis Hildesheim, Hildesheim/ Niedersachsen

Teilnahme an der Restaurierung des Kreuzgangs.Ausgeführte Arbeiten waren vor allem: Salzanalysen, Analysen des mikrobiellen Befalls, dreimalige Entsalzung der Joche mit Wasserkompressen, Verputzarbeiten, Reinigen der Joche, Festigung mit Kieselsäureester, Schlämmen (Kalk- Sand- Aufschlämmung) sämtlicher Joche.

 

 St. Michaelis, Außenansicht

St. Michaelis, Ansicht Kreuzgangflügel nach Norden, Vorzustand

 

Mit der Konservierung / Restaurierung des Denkmals wurden zwei ineinander greifende Ziele angestrebt:
1. Die Erhaltung der historischen Substanz
2. Die Präsentation (Konservierung) des Denkmals in einer Form und Oberfläche, die seinem historischen und künstlerischen Wert entspricht (Restaurierung).
Die Teilnahme an den Arbeiten erfolgte parallel zum Studium als freier Mitarbeiter des
Restaurators Lothar Hoffmann, Ahrensburg (Hamburg).


 

 

Westlicher Kreuzgangflügel nach Norden, Vorzustand

Westlicher Kreuzgangflügel nach Süden, Vorzustand

Westliche Kreuzgangflügel nach der Restaurierung, Präsentation mit der schützenden Kalkschlämme

 

 

Kapitell um 1230/ 50 vor der Restaurierung

Joch 8 während der Restaurierung, Entsalzung

 

 

Westlicher Kreuzgangflügel 1998 vor und 2005 nach der Restaurierung